Taxi- und MietwagenverkehrPräsenzseminar

PräsenzseminarTaxi- und Mietwagenverkehr

Im Präsenzseminar bereiten Sie sich an wenigen kompakten Tagen intensiv und persönlich auf die IHK-Fachkundeprüfung vor — in kleinen Gruppen, mit erfahrener Leitung, vielen Beispielen und Übungsphasen. Sie gehen mit einem klaren roten Faden durch alle prüfungsrelevanten Sachgebiete und üben gezielt die Fahrzeugkostenrechnung, die in der Prüfung oft entscheidet.

Das Seminar dauert 4 Tage in kleiner Gruppe und findet in Frankfurt, Wiesbaden, Raum Köln und Raum Mannheim statt. Es kostet 520 € als Frühbucherpreis, regulär 580 € pro Person inklusive Lehrunterlagen. Termin und Standort wählen Sie direkt unten.

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Raum Köln: · · ·

Raum Mannheim: · · ·

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Im Seminarpreis enthalten

  • Eigenes, kursspezifisches Fachbuch (wird im Seminar ausgeteilt)
  • Formelsammlung zur Fahrzeugkostenrechnung
  • Seminarordner und Schreibmaterialien
  • Taschenrechner
  • Getränke vor Ort
  • Persönliche Begleitung per Telefon, WhatsApp und E-Mail — auch nach dem Seminar

So läuft Ihr Seminar ab

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    Standort & Termin wählen

    Wählen Sie oben Ihren Standort und einen passenden Termin — gebucht wird direkt online.

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    Intensiv vor Ort lernen

    An kompakten Seminartagen führen wir Sie praxisnah durch alle Sachgebiete — mit Beispielen, Übungsphasen und der Fahrzeugkostenrechnung Schritt für Schritt.

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    Sicher in die IHK-Prüfung

    Die Anmeldung erfolgt bei Ihrer zuständigen IHK. Bei Fragen sind wir vor, während und nach der Vorbereitung persönlich für Sie da.

Das erwartet Sie in der IHK-Prüfung

Die schriftliche IHK-Prüfung besteht aus zwei Teilen mit einer Pause dazwischen: Teil 1 mit rund 35 Fragen (1 Stunde, 60 Punkte), danach Teil 2 mit rund 15 Fragen plus einer Fahrzeugkostenrechnung (1 Stunde, 52,5 Punkte). Hinzu kommt gegebenenfalls eine mündliche Prüfung von höchstens einer halben Stunde (37,5 Punkte) — insgesamt also 150 Punkte. Bestanden ist die Prüfung ab 90 Punkten, wobei kein Teil unter 50 % liegen darf. Die mündliche Prüfung entfällt, wenn die beiden schriftlichen Teile zusammen bereits 90 Punkte bringen — das sind rund 80 % der schriftlich erreichbaren 112,5 Punkte.

  • Personenbeförderungsrecht: PBefG, BOKraft, Konzession und Tarife
  • Gewerbe-, Straßenverkehrs- und Arbeitsrecht inkl. Lenk- und Ruhezeiten
  • Sozialversicherung, Beförderungsvertrag und Haftung
  • Kaufmännische Führung: Zahlungsverkehr, Kalkulation, Buchführung (EÜR), Steuern, Versicherungen
  • Technik & Betrieb: Zulassung, Ausrüstung (Taxameter), Wartung, Funk/Kommunikation
  • Verkehrssicherheit, Unfallverhütung und Umweltschutz
  • Grenzüberschreitender Verkehr, Papiere und Dokumente

Besonderer Fokus: die Fahrzeugkostenrechnung. Sie entscheidet in der Prüfung oft über Bestehen oder Durchfallen — wir üben sie Schritt für Schritt.

Warum die Fachkunde im Taxi- und Mietwagenverkehr verlangt wird

Wer Fahrgäste gewerblich im Pkw befördert, braucht eine Konzession nach dem Personenbeförderungsgesetz (PBefG) — als Taxiunternehmen nach § 47, als Mietwagenunternehmen nach § 49. Die Genehmigungsbehörde erteilt sie nur, wenn das Unternehmen fachlich geeignet, finanziell leistungsfähig und zuverlässig ist und eine Niederlassung mit tatsächlichem Betriebssitz unterhält. Den Nachweis der fachlichen Eignung führen Sie über die IHK-Fachkundeprüfung für den Taxi- und Mietwagenverkehr; die Einzelheiten regelt die Berufszugangsverordnung für den Straßenpersonenverkehr (PBZugV) mit den Sachgebieten ihrer Anlage 3.

Eine Besonderheit sorgt regelmäßig für Verwirrung: Die EU-Verordnung (EG) Nr. 1071/2009 gilt in diesem Verkehr nicht. Die Person, die die Fachkunde stellt und den Betrieb verantwortlich führt, heißt hier deshalb Betriebsleiter und nicht Verkehrsleiter, wie es die EU-Verordnung für die von ihr erfassten Verkehre vorsieht. Sie steht der Genehmigungsbehörde gegenüber dafür ein, dass die Betriebspflichten eingehalten werden — und sie muss die Fachkundebescheinigung vorlegen können, bevor die Konzession erteilt wird.

Die Prüfung selbst ist für beide Verkehrsformen identisch. Eine gesonderte, kürzere Prüfung für Mietwagen gibt es nicht: Wer über eine Vermittlungsplattform wie Uber, FreeNow oder Bolt fahren will, weist dieselbe Fachkunde nach wie ein Taxiunternehmen. Welche Pflichten sich danach unterscheiden und warum die Abgrenzung der beiden Verkehrsformen so prüfungsrelevant ist, erklärt der Ratgeber zum Rechtsrahmen aus PBefG, BOKraft und PBZugV.

Nicht zu verwechseln ist die unternehmerische Fachkunde mit dem Personenbeförderungsschein Ihrer Fahrer: Der P-Schein erlaubt das Steuern des Fahrzeugs, die Fachkundebescheinigung trägt die Konzession. Bestanden gilt sie unbefristet — Sie legen die Prüfung einmal ab und müssen sie nicht in Abständen auffrischen. Was für den Start darüber hinaus zu klären ist, von der Rechtsform bis zum Eigenkapitalnachweis, fasst der Ratgeber zur Gründung im Taxi- und Mietwagengewerbe zusammen.

Was das Präsenzseminar für Ihre Prüfung leistet

Die Eckdaten der Prüfung stehen weiter oben auf dieser Seite. Für die Vorbereitung ist weniger die Punktmechanik entscheidend als die Frage, wohin Ihre Lernzeit gehört. Über alle Prüfungsteile hinweg trägt die kaufmännische und finanzielle Führung des Unternehmens das größte Gewicht — vor dem Recht, der Technik, dem Sicherheits- und Umweltteil und dem grenzüberschreitenden Verkehr; die vollständige Verteilung steht im Überblick zum Ablauf der Fachkundeprüfung. Diese Priorisierung nimmt Ihnen das Seminar ab: Sie gehen die Sachgebiete geführt durch, statt selbst zu entscheiden, was Sie überspringen dürfen.

Der zweite schriftliche Teil enthält neben den Fachfragen eine vollständige Fahrzeugkostenrechnung — die größte Einzelaufgabe in Teil 2. Im Seminar rechnen Sie sie in Übungsphasen mehrfach durch, von Hand und auf Papier, weil es am Prüfungstag genauso läuft. Die Formelsammlung, die zum Seminar gehört, dient dabei der Übung: In die Prüfung dürfen Sie sie nicht mitnehmen, dort ist allein der Taschenrechner zugelassen. Wie die Kalkulation im Detail aufgebaut ist, können Sie im Ratgeber zur Fahrzeugkostenrechnung für Taxi und Mietwagen schon vor dem Seminar nachlesen.

Dazu ein Hinweis zur Bearbeitungsreihenfolge, der Punkte rettet: Nehmen Sie sich in Teil 2 zuerst die Fahrzeugkostenrechnung vor und danach die übrigen Fachfragen. Die Rechnung braucht einen zusammenhängenden Kopf und die volle Zeit; wer sie ans Ende schiebt, verliert sie an der Uhr. Kurze Fachfragen lassen sich dagegen auch unter Zeitdruck noch sauber beantworten. Genau in dieser Reihenfolge üben wir im Seminar.

Der dritte Effekt der Präsenz betrifft die offenen Fragen. Die IHK erwartet dort den Fachbegriff und die Rechtsgrundlage, nicht die Alltagsformulierung — „Versicherung“ genügt nicht, wenn die Haftpflichtversicherung gemeint ist. Solche Formulierungen werden Ihnen im Raum korrigiert, während Sie sie aufschreiben; beim stillen Lesen zu Hause fällt der Unterschied niemandem auf. Und falls das schriftliche Ergebnis nicht ausreicht und die IHK zur mündlichen Ergänzungsprüfung lädt, hilft dieselbe Übung: Wer die Sachgebiete einmal laut durchgesprochen hat, formuliert sie im Prüfungsgespräch sicherer.

Die Stolpersteine dieses Verkehrs

Vier Themen kosten im Taxi- und Mietwagenverkehr erfahrungsgemäß die meisten Punkte — und keines davon ist schwer zu verstehen. Sie werden nur regelmäßig unterschätzt, weil sie im Alltag eines Fahrbetriebs entweder selbstverständlich sind oder gar nicht vorkommen.

  • Die Abgrenzung von § 47 und § 49 PBefG: Das Taxi unterliegt Beförderungs-, Betriebs- und Tarifpflicht und darf am Halteplatz oder auf Zuruf besetzt werden. Der Mietwagen darf nur vorab bestellte Fahrten ausführen und muss nach dem Auftrag zum Betriebssitz zurückkehren. Prüfungsfragen setzen regelmäßig an dieser Grenze an — im Betrieb entscheidet sie darüber, ob eine angenommene Fahrt überhaupt zulässig war.
  • Die Kostenrechnung als Struktur, nicht als Rechenaufgabe: Wer feste und bewegliche Kosten vertauscht, den kalkulatorischen Unternehmerlohn an der falschen Stelle ansetzt oder eine Position vergisst, rechnet danach fehlerfrei — und liegt trotzdem falsch. Die Bezugsgrößen Einsatztag und Kilometer sauber auseinanderzuhalten ist der halbe Punktgewinn.
  • Die Betriebspflichten aus der BOKraft: Taxameter und Wegstreckenzähler, Ausstattung und Kennzeichnung, Aushang- und Aufbewahrungspflichten: Das ist Stoff, der sich nicht herleiten lässt und deshalb gelernt werden muss. Genau darum taucht er in den offenen Fragen so gern auf.
  • Arbeits- und Sozialrecht: Arbeitszeit, Sozialversicherung und die Sozialvorschriften samt Lenk- und Ruhezeiten gehören zum Rechtsblock und werden von Gründerinnen und Gründern regelmäßig unterschätzt, weil sie im Alltag zunächst niemanden betreffen, der allein fährt.

Der grenzüberschreitende Verkehr trägt in diesem Verkehr das kleinste Gewicht — vorkommen kann er trotzdem. Ihn vollständig auszulassen lohnt sich deshalb nicht.

Was die Seminartage kosten — und wann sie sich rechnen

Dieser Weg hat im Taxi- und Mietwagengewerbe einen Preis, der über dem Seminarpreis liegt: Wer allein fährt, verdient an den Seminartagen nichts, weil das Fahrzeug steht. Diese Rechnung sollten Sie aufmachen, bevor Sie buchen. Sie geht auf, wenn Sie ohne kaufmännische oder juristische Vorbildung starten und die Kalkulation lieber erklärt bekommen, als sie sich aus einem Skript zu erarbeiten. Sie geht ebenso auf, wenn Sie einen festen Rahmen brauchen, um überhaupt anzufangen — ein gebuchter Termin trägt weiter als ein guter Vorsatz —, und wenn Sie Rückfragen sofort loswerden wollen: In kleinen Gruppen kommen Sie mit Ihrer Frage dran, sobald sie auftaucht, statt sie zu notieren und später zu vergessen.

Sie geht nicht auf, wenn Ihr Fahrzeug gerade die einzige Einnahmequelle ist oder Ihre Schichten fest vergeben sind — Nachtdienst am Wochenende, feste Krankenfahrten unter der Woche. Dann ist der Online-Lehrgang der Verkehrsleiter-Akademie der ehrlichere Weg: Sie arbeiten die Sachgebiete in Ihrem Tempo durch, zwischen zwei Schichten oder in Standzeiten, und verlieren keinen Fahrtag.

Sie geht auch dann nicht auf, wenn Sie den Stoff im Kern schon beherrschen — etwa weil Sie den Betrieb längst führen und die Fachkunde nur formal nachholen, oder weil Sie einen Anlauf hinter sich haben und wissen, woran es lag. Dann fehlt Ihnen keine Erklärung, sondern Routine unter Zeitdruck. Dafür ist der Digitale Prüfungstrainer das passendere Werkzeug: Sie üben im Prüfungsformat und sehen an der Auswertung, wo es noch hakt.

Und es passt zeitlich nicht, wenn Ihre Prüfung erst in einigen Monaten ansteht und bis dahin nichts weiter geplant ist. Das Seminar wirkt am stärksten nah am Prüfungstermin. Liegt er weiter weg, fangen Sie mit einem Lernplan an und legen die Seminartage in die Wochen davor.

Und der Fall, der uns einen Verkauf kosten kann: Vielleicht müssen Sie gar nicht antreten. Neben der Prüfung kennt die PBZugV zwei weitere Wege zum Fachkundenachweis — einen anerkannten gleichwertigen Abschluss, bei dem es auf den Beginn der Ausbildung ankommt, und eine mindestens dreijährige leitende Tätigkeit in einem Taxi- oder Mietwagenunternehmen, deren Ende nicht länger als zwei Jahre zurückliegt. Beide Wege samt Bedingungen beschreibt der Ratgeber zu Ablauf und Anmeldung. Klären Sie das mit Ihrer IHK, bevor Sie Seminartage einplanen.

über 95 %

bestehen im ersten Versuch (eigene Angabe)

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Häufige Fragen

Nein. Das Seminar führt Sie Schritt für Schritt durch die prüfungsrelevanten Themen — kaufmännische oder juristische Vorkenntnisse sind nicht nötig.

Wir arbeiten bewusst in kleinen Gruppen, damit Sie individuell und persönlich betreut werden — mit genug Raum für Ihre Fragen.

Die Anmeldung zur IHK-Sach- und Fachkundeprüfung erfolgt direkt bei der für Sie zuständigen IHK. Im Seminar besprechen wir Ablauf, Fristen und typische Stolpersteine.

Wir lassen Sie nicht allein: Wo es hakt, schulen wir gezielt nach — mit persönlicher Unterstützung per Telefon, WhatsApp oder E-Mail, bis Sie sicher sind.

Ja. Die Fachkundeprüfung nach PBZugV ist für beide Verkehrsformen identisch, und die Bescheinigung berechtigt anschließend zu beidem. Im Seminar behandeln wir die Unterschiede zwischen Taxiverkehr (§ 47 PBefG) und Mietwagenverkehr (§ 49 PBefG) genau deshalb gemeinsam — die Abgrenzung ist selbst Prüfungsstoff.

Nein. Der Personenbeförderungsschein erlaubt Ihnen, ein Fahrzeug zur Fahrgastbeförderung zu führen. Für die Konzession braucht das Unternehmen zusätzlich die fachliche Eignung des Betriebsleiters — und die weisen Sie über die IHK-Fachkundeprüfung nach. Beide Nachweise ersetzen einander nicht.

Ausschließlich einen Taschenrechner, und der muss netzunabhängig und nicht kommunikationsfähig sein. Smartphones, programmierbare Geräte mit Funkmodul und eigene Formelsammlungen sind nicht zugelassen. Ein Taschenrechner gehört zum Seminarpreis; prüfen Sie vor der Prüfung dennoch, ob das Gerät, das Sie mitnehmen, diese beiden Vorgaben erfüllt — und üben Sie die Fahrzeugkostenrechnung mit genau diesem Gerät, nicht mit dem Handy.

Ja, indirekt und dennoch wirksam. Ob es überhaupt dazu kommt, entscheidet Ihr schriftliches Ergebnis — und zwar in zwei Stufen: Liegt es unter der Bestehensgrenze, aber kein Teil unter 50 %, lädt die IHK zur mündlichen Ergänzungsprüfung. Fällt dagegen ein Teil unter 50 %, gibt es keinen mündlichen Teil; dann ist die Prüfung nicht bestanden und wird vollständig wiederholt. Genau deshalb zielt das Seminar auf ein tragfähiges schriftliches Ergebnis. Und weil vor Ort viel gesprochen und nachgefragt wird, haben Sie die Sachgebiete für den Fall der Ergänzungsprüfung schon einmal in eigenen Worten formuliert.

Eine Begrenzung der Versuche gibt es nicht. Die Prüfungsgebühr fällt allerdings bei jedem Antritt erneut an, und eine Teilwiederholung ist nicht vorgesehen — es wird immer die gesamte Prüfung wiederholt. Deshalb rechnet sich eine gründliche Vorbereitung schon beim ersten Anlauf.

Melden Sie sich zuerst an. Die IHK Ihres Wohnsitzes legt die Prüfungstermine selbst fest; erst wenn Ihr Datum steht, können Sie die Seminartage sinnvoll davorlegen. Wie die Anmeldung im Einzelnen abläuft und welche Fristen Ihre Kammer setzt, beschreibt der Ratgeber zu [Ablauf und Anmeldung](/ratgeber/taxi-mietwagenverkehr/ablauf-anmeldung).

Nötig ist er nicht — das Seminar deckt die prüfungsrelevanten Sachgebiete ab. Sinnvoll ist er, wenn zwischen Seminar und Prüfungstermin mehrere Wochen liegen: Dann halten Sie den Stoff mit kurzen Übungseinheiten warm und rechnen die Fahrzeugkostenrechnung noch einige Male unter Zeitdruck, statt sie bis zum Prüfungstag ruhen zu lassen.

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