Digitaler Prüfungstrainer — Taxi- und Mietwagenverkehr
Der Digitale Prüfungstrainer macht Sie prüfungsfest: Sie trainieren mit über 2.800 prüfungsnahen Fragen im Prüfungsformat — inklusive realistischer Prüfungssimulation mit Fahrzeugkostenrechnung, Auswertung und Erklärungen zu jeder Aufgabe. Lernplan und Statistik führen Sie gezielt zu Ihren Schwächen. Sofort startklar, am Smartphone und PC.
Der Digitale Prüfungstrainer Taxi- und Mietwagenverkehr enthält über 2.800 prüfungsnahe Übungsaufgaben samt Prüfungssimulation. Die Zugangsdauer wählen Sie selbst: 2 Wochen für 30 €, 4 Wochen für 50 €, 8 Wochen für 65 €, 12 Wochen für 79 € und 24 Wochen (6 Monate) für 99 €. Einmalig, ohne Abo.
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79 €
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Das ist drin
- Großer Fragenpool: über 2.800 prüfungsnahe Fragen & Musterprüfungen
- Prüfungssimulation inkl. Fahrzeugkostenrechnung
- Erklärungen zu jeder Aufgabe — Verständnis statt Auswendiglernen
- Auswertung, Lernplan & Statistik — Schwächen gezielt schließen
- Sofort-Zugang, mobil & Desktop, ohne Installation
- Feste Laufzeit — endet automatisch, keine Kündigung nötig
So trainieren Sie
- 1
Laufzeit wählen & sofort starten
Wählen Sie oben Ihre Laufzeit. Den Zugang erhalten Sie in wenigen Minuten per E-Mail — ohne Installation, direkt im Browser.
- 2
Im Prüfungsformat üben
Trainieren Sie verkehrsträger-spezifisch mit Musterprüfungen und der Simulation inkl. Fahrzeugkostenrechnung. Erklärungen zu jeder Frage bringen echtes Verständnis.
- 3
Schwächen gezielt schließen
Lernplan und Statistik zeigen, wo Sie noch unsicher sind — so lernen Sie effizient, auch abends auf dem Handy.
Das erwartet Sie in der IHK-Prüfung
Die schriftliche IHK-Prüfung besteht aus zwei Teilen mit einer Pause dazwischen: Teil 1 mit rund 35 Fragen (1 Stunde, 60 Punkte), danach Teil 2 mit rund 15 Fragen plus einer Fahrzeugkostenrechnung (1 Stunde, 52,5 Punkte). Hinzu kommt gegebenenfalls eine mündliche Prüfung von höchstens einer halben Stunde (37,5 Punkte) — insgesamt also 150 Punkte. Bestanden ist die Prüfung ab 90 Punkten, wobei kein Teil unter 50 % liegen darf. Die mündliche Prüfung entfällt, wenn die beiden schriftlichen Teile zusammen bereits 90 Punkte bringen — das sind rund 80 % der schriftlich erreichbaren 112,5 Punkte.
- Personenbeförderungsrecht: PBefG, BOKraft, Konzession und Tarife
- Gewerbe-, Straßenverkehrs- und Arbeitsrecht inkl. Lenk- und Ruhezeiten
- Sozialversicherung, Beförderungsvertrag und Haftung
- Kaufmännische Führung: Zahlungsverkehr, Kalkulation, Buchführung (EÜR), Steuern, Versicherungen
- Technik & Betrieb: Zulassung, Ausrüstung (Taxameter), Wartung, Funk/Kommunikation
- Verkehrssicherheit, Unfallverhütung und Umweltschutz
- Grenzüberschreitender Verkehr, Papiere und Dokumente
Besonderer Fokus: die Fahrzeugkostenrechnung. Sie entscheidet in der Prüfung oft über Bestehen oder Durchfallen — wir üben sie Schritt für Schritt.
Die Ausgangslage: Praxis am Steuer, Prüfung im Büro
Die Konzession nach dem Personenbeförderungsgesetz — für das Taxi nach § 47, für den Mietwagen nach § 49 — setzt die fachliche Eignung des Betriebsleiters voraus, und die weisen Sie über die IHK-Fachkundeprüfung nach. Wie PBefG, PBZugV und BOKraft dabei zusammenwirken, warum die verantwortliche Person hier Betriebsleiter und nicht Verkehrsleiter heißt und wie sich der umgangssprachliche „Taxischein“ zum Fachkundenachweis verhält, klären der Überblick zum PBefG und der Beitrag zum Taxi-Unternehmerschein. Hier geht es um den Schritt danach.
Wer in diesem Gewerbe zum Prüfungstrainer greift, kommt meist aus einer von drei Lagen. Sie fahren seit Jahren angestellt und wollen sich selbstständig machen. Sie führen den Betrieb faktisch längst und holen die Fachkunde formal nach — etwa weil der bisherige Betriebsleiter aufhört. Oder Sie sind bereits einmal angetreten und wissen, an welchem Sachgebiet es gescheitert ist.
Allen dreien ist dasselbe Missverständnis gemeinsam, und es ist ein teures: Die Prüfung fragt nicht das Fahren ab, sondern das Unternehmen. Ob Sie eine Tour sicher und wirtschaftlich abwickeln, spielt keine Rolle; gefragt sind Einnahmenüberschussrechnung, Steuern, Versicherungen, Arbeitszeit und die Frage, welcher Auftrag mit welcher Konzession überhaupt zulässig ist. Der Teil des Berufs, den man täglich tut, ist in der Prüfung der kleinere — und genau deshalb zeigt Üben im Prüfungsformat so schnell, wo man wirklich steht.
Was in der Prüfung auf Sie zukommt — und was das Training davon abdeckt
Die Prüfung verlangt an einem Tag zwei sehr unterschiedliche Fähigkeiten. Der erste schriftliche Teil besteht aus vielen Einzelfragen quer durch alle Sachgebiete, Multiple Choice und offene Fragen im Wechsel. Hier entscheidet nicht Tiefe, sondern Abdeckung und Tempo: Sie müssen Begriffe sicher zuordnen können, ohne lange zu überlegen. Der zweite Teil verlangt das Gegenteil — wenige, dafür verbundene Fachfragen und die Fahrzeugkostenrechnung, bei der ein Fehler am Anfang die ganze Aufgabe mitnimmt. Punkte, Zeiten und die Bestehensregel finden Sie im Prüfungsabschnitt dieser Seite.
Der Digitale Prüfungstrainer setzt an beiden Stellen an, aber nicht auf dieselbe Weise. Für den ersten Teil ist Wiederholung das Mittel: Sie sehen dasselbe Thema in vielen Varianten, bis Sie die Logik dahinter erkennen — statt eine bestimmte Formulierung wiederzuerkennen. Für den zweiten Teil ist es die Prüfungssimulation: Sie rechnen die Fahrzeugkostenrechnung samt Auswertung mehrfach unter Zeitdruck, bis die Struktur sitzt und nicht bloß ein Ergebnis erinnert wird.
- Recht — PBefG und BOKraft lassen sich gut über Fragen einüben: Die Regeln sind eindeutig, sie müssen nur sitzen.
- Kalkulation — hier zahlt sich das mehrfache Durchrechnen aus. Ein einziges nachvollzogenes Musterbeispiel trägt am Prüfungstag nicht, weil dort niemand die nächste Zeile vorgibt.
- Offene Fragen — im Taxi- und Mietwagenverkehr kommt fast jede Abgrenzung als Fall, nicht als Definition. Wer die Begründung mitlernt statt der Antwort, formuliert auch bei ungewohnter Fallgestaltung sauber.
- Mündliche Prüfung — hier hilft das Training nur mittelbar. Wer begründen kann, warum eine Antwort richtig ist, tut sich im Gespräch leichter; ein geübtes Prüfungsgespräch ersetzt der Trainer nicht.
Ein praktischer Hinweis für den zweiten schriftlichen Teil, unabhängig vom Lernweg: Bearbeiten Sie zuerst die Fahrzeugkostenrechnung und danach die übrigen Fachfragen. Sie ist die längste zusammenhängende Aufgabe — wird die Zeit knapp, fehlt sie am teuersten. Üben Sie diese Reihenfolge in jeder Simulation, dann ist sie am Prüfungstag Gewohnheit. Wie sich das über Wochen verteilen lässt, zeigt der Lernplan für Taxi und Mietwagen; welche Fragetypen Sie erwarten, beschreibt der Beitrag zu den IHK-Prüfungsfragen.
Wo im Taxi- und Mietwagenverkehr die Punkte liegen bleiben
Ein Klassiker unter den Fehlerquellen ist die Abgrenzung von Taxi- und Mietwagenverkehr. Beide befördern Fahrgäste im Pkw, unterliegen aber gegensätzlichen Pflichten: Das Taxi hat Betriebs-, Beförderungs- und Tarifpflicht und darf am Halteplatz oder auf Zuruf besetzt werden. Der Mietwagen darf nur Fahrten ausführen, deren Auftrag zuvor am Betriebssitz eingegangen ist, und unterliegt der Rückkehrpflicht. In der Prüfung steht das selten als Definitionsfrage da, sondern als Fall: Ein Fahrzeug wird während einer laufenden Fahrt für den nächsten Auftrag gebucht — was ist zulässig, und für welche Verkehrsform? Wer die beiden nur ungefähr auseinanderhält, verliert an dieser Stelle mehr Punkte, als ihm lieb ist.
Die größte Einzelaufgabe in Teil 2 bleibt die Fahrzeugkostenrechnung. Die Fehler sind dabei fast nie Rechenfehler, sondern Strukturfehler: eine laufleistungsabhängige Position, die bei den festen Kosten landet, ein vergessener kalkulatorischer Unternehmerlohn, ein Kostensatz auf der falschen Bezugsgröße — €/Einsatztag und ct/km sauber getrennt zu halten ist die halbe Aufgabe. Wer die Struktur beherrscht, rechnet in der Regel auch richtig. Genau deshalb lohnt das mehrfache eigene Durchrechnen mehr als das Nachvollziehen einer fertigen Lösung; den Rechenweg Schritt für Schritt finden Sie im Ratgeber.
Am stärksten gewichtet ist die kaufmännische und finanzielle Führung des Unternehmens — und das ist für viele, die aus dem Fahrdienst kommen, das ungewohnteste Gebiet. Einnahmenüberschussrechnung, Umsatz-, Gewerbe- und Einkommensteuer, Versicherungen: Diese Themen lassen sich nicht aus der Praxis ableiten, sie müssen gelernt werden. Das Recht folgt an zweiter Stelle. Technik, Verkehrssicherheit und der grenzüberschreitende Verkehr wiegen weniger, ganz auslassen sollten Sie sie trotzdem nicht — sie verteilen sich über beide schriftlichen Teile.
Dazu kommen zwei Kleinigkeiten, die regelmäßig Punkte kosten. Erstens die Betriebspflichten aus der BOKraft — Fahrzeugausstattung, Taxameter, Aushang- und Wartungspflichten. Im Betrieb sind sie selbstverständlich und werden beim Lernen deshalb übersprungen. Zweitens die offenen Fragen: Die IHK erwartet den Fachbegriff und die Rechtsquelle, nicht die sinngemäße Umschreibung.
Ein Hinweis zur Übungspraxis: Wer die Kostenrechnung nur am Handy durchklickt, rechnet am Prüfungstag auf einem fremden Gerät — dort ist ein Taschenrechner das einzige zugelassene Hilfsmittel (Näheres unten in den häufigen Fragen). Legen Sie sich das Gerät früh zurecht und rechnen Sie von Anfang an damit.
Wann Training reicht — und wann Ihnen der Aufbau fehlt
Der Digitale Prüfungstrainer ist ein Trainingswerkzeug, kein Lehrgang. Er zeigt Ihnen, was Sie können und was nicht, und schließt Lücken durch Wiederholung im Prüfungsformat. Den Stoff von Grund auf erklären kann und will er nicht. Aus dieser einen Eigenschaft ergibt sich beides — für wen er passt und für wen nicht.
Wenn Sie ohne Vorkenntnisse einsteigen, also ohne kaufmännischen Hintergrund und ohne Berührung mit dem PBefG, ist der Trainer der falsche erste Schritt. Fragen abzuarbeiten, deren Grundlagen niemand erklärt hat, ist langsam und zermürbend. Bauen Sie den Stoff in diesem Fall zuerst mit der Verkehrsleiter-Akademie auf, die Sie Sachgebiet für Sachgebiet durch den Stoff führt, oder lernen Sie ihn im Präsenzseminar — dort können Sie in kleinen Gruppen nachfragen und die Fahrzeugkostenrechnung gemeinsam durchrechnen. Dasselbe gilt, wenn Sie beim Lernen jemanden brauchen, den Sie ansprechen können: Ein digitales Werkzeug beantwortet keine Rückfragen.
Auch nach einem gescheiterten Versuch lohnt sich zuerst eine ehrliche Ursachensuche: Lag es an der Prüfungssituation oder am Stoff? Wie Sie das auseinanderhalten und was daraus folgt, steht unter Fachkundeprüfung nicht bestanden. Umgekehrt ist der Prüfungstrainer in diesen Fällen die passende Wahl:
- Sie arbeiten bereits im Taxi- oder Mietwagenbetrieb: Ihnen fehlt die Prüfungsroutine, nicht das Grundverständnis.
- Sie bringen kaufmännische Vorkenntnisse mit und wollen vor allem Recht und Kalkulation im Prüfungsformat abfragen.
- Sie haben die Prüfung schon einmal abgelegt und wissen, an welcher Stelle es gehakt hat.
- Sie bereiten sich ohnehin mit Seminar oder Lehrgang vor und suchen die Übungsschicht dazu — dafür ist der Trainer gebaut.
- Ihr Tag ist durch Schichten zerteilt und Sie lernen in kurzen Einheiten am Telefon, statt in langen Blöcken am Schreibtisch.
Kurz gesagt: Der Prüfungstrainer ersetzt kein Grundlagenwissen, ergänzt es aber gezielt. Wer bereits im Gewerbe steht, sollte dabei eines im Blick behalten — die eigene Konzessionsform färbt das Lernen ein. Wer ausschließlich vorbestellte Mietwagenfahrten annimmt, überliest die Taxi-Pflichten leicht, und wer am Halteplatz steht, die Rückkehrpflicht. Geprüft werden beide.
über 95 %
bestehen im ersten Versuch (eigene Angabe)
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