IHK-Prüfungsfragen Taxi & Mietwagen – Fragetypen, Beispiele & Lösungslogik

Von Mehmet Uzun, Kraftverkehrsmeister (IHK) · Stand: 10. August 2026

Die IHK-Prüfungsfragen für Taxi und Mietwagen sind identisch — es gibt nur eine Fachkundeprüfung nach der PBZugV. Geprüft wird an einem Tag schriftlich in zwei Teilen: Teil 1 mit rund 35 Fragen (Multiple Choice und offene Fragen, 60 Minuten, 60 Punkte bzw. 40 % Gewicht), Teil 2 mit rund 15 Fachfragen plus einer Fahrzeugkostenrechnung (60 Minuten, 52,5 Punkte bzw. 35 %); die mündliche Prüfung trägt die restlichen 25 % (37,5 Punkte). Einen offiziellen IHK-Fragenkatalog gibt es nicht; die Fragen orientieren sich am DIHK-Orientierungsrahmen und an der Anlage 3 der PBZugV.

Prüfungsstruktur im Überblick

Die Fachkundeprüfung für den Taxi- und Mietwagenverkehr besteht aus rund 50 Fragen plus einer Fahrzeugkostenrechnung — verteilt auf zwei schriftliche Teile, die an einem Tag mit einer Pause dazwischen abgelegt werden. Hinzu kommt, sofern sie nicht entfällt, eine mündliche Prüfung. Die Prüfung ist für Taxi und Mietwagen vollständig identisch; eine eigene, leichtere Prüfung für Mietwagenunternehmer gibt es nicht.

PrüfungsteilInhaltDauerPunkte (Gewicht)
Teil 1rund 35 Fragen (Multiple Choice + offene Fragen)60 Minuten60 (40 %)
Teil 2rund 15 Fachfragen + 1 Fahrzeugkostenrechnung60 Minuten52,5 (35 %)
Mündliche PrüfungErgänzungsprüfung, entfällt bei 90 Punkten aus den schriftlichen Teilenhöchstens 30 Minuten37,5 (25 %)

Bestanden ist, wer mindestens 90 der 150 Punkte erreicht und in keinem Prüfungsteil unter 50 % liegt. Kommen die 90 Punkte bereits schriftlich zusammen, entfällt die mündliche Prüfung — das sind rund 80 % der 112,5 schriftlich erreichbaren Punkte. Erreichen Sie in beiden Teilen mindestens 50 %, schriftlich zusammen aber weniger als 90 Punkte, folgt eine mündliche Ergänzungsprüfung von höchstens einer halben Stunde; dann zählt das schriftliche Ergebnis zu 75 % und die mündliche Prüfung zu 25 %. Fällt ein Teil unter 50 %, gilt die gesamte Prüfung als nicht bestanden und eine mündliche Prüfung findet nicht statt. Verbindlich ist die Prüfungsordnung Ihrer zuständigen IHK.

Innerhalb dieser Punktzahlen wiegen die Fragen unterschiedlich schwer. Je nach Schwierigkeitsgrad ist eine Frage mit direkter Antwort oder eine Multiple-Choice-Frage in Teil 1 zwischen 1 und 5 Punkte wert; in Teil 2 dürfen mehrere Fragen mit direkter Antwort miteinander verbunden und gemeinsam höher bewertet werden — die Fahrzeugkostenrechnung ist der typische Fall. Halbe Punkte sind zulässig, ausgenommen bei Multiple-Choice-Fragen. Bei 60 Punkten in Teil 1 und 52,5 Punkten in Teil 2 bedeutet das: Viele leichte Fragen abzuhaken bringt Sie nicht über die 90 Punkte. Den Ausschlag geben die hoch bewerteten Aufgaben — und dort lohnt jeder dokumentierte Zwischenschritt, weil er über halbe Punkte noch zählen kann.

Wichtig: Es gibt keinen offiziellen, veröffentlichten IHK-Fragenkatalog. Niemand kann die genauen Prüfungsfragen vorab kennen. Geprüft wird mit den Gemeinsamen Fragebogen der Industrie- und Handelskammern, herausgegeben von der DIHK-Gesellschaft für berufliche Bildung; Vervielfältigung, Verbreitung und Veröffentlichung dieser Fragebogen oder von Teilen davon sind ausschließlich der IHK zu Prüfungszwecken vorbehalten. Ein im Netz kursierender „Original-Fragenkatalog“ dürfte in dieser Form also gar nicht verbreitet werden. Prüfungsnah vorbereiten heißt deshalb: mit nachgebildeten Aufgaben entlang des DIHK-Orientierungsrahmens und der Anlage 3 der PBZugV arbeiten — wer diese Sachgebiete beherrscht, ist auf jede Formulierung vorbereitet. Vorsicht bei Anbietern, die einen „kompletten Fragenkatalog“ versprechen.

Multiple-Choice-Fragen – Strategie & Beispiele

Multiple-Choice-Fragen prüfen abgegrenztes Faktenwissen — typischerweise die Unterscheidung zwischen Taxi- und Mietwagenverkehr oder einzelne Pflichten nach PBefG und BOKraft. Zwei echte Beispiele zeigen, worauf es ankommt:

Beispiel 1 — Wissensfrage (PBefG): „Welche Pflicht gilt für den Taxiverkehr, nicht aber für den Mietwagenverkehr?“ a) Beförderungspflicht, b) Betriebspflicht, c) Versicherungspflicht, d) Gewerbeanmeldungspflicht.

Richtige Antwort: a) Beförderungspflicht. Die Beförderungspflicht gilt nur für den Taxiverkehr — ein Taxi muss jeden zumutbaren Beförderungsauftrag annehmen. Mietwagenunternehmer können Aufträge dagegen ablehnen.

Beispiel 2 — Abgrenzungsfrage (BOKraft): „Welche Ausstattung ist nach BOKraft für ein Taxi vorgeschrieben, für einen Mietwagen jedoch nicht?“ a) Feuerlöscher, b) Taxameter, c) Erste-Hilfe-Kasten, d) Warndreieck.

Richtige Antwort: b) Taxameter. Der Fahrpreisanzeiger (Taxameter) ist nach BOKraft nur für Taxen vorgeschrieben, nicht für Mietwagen. Mietwagen verwenden stattdessen einen Wegstreckenzähler.

Lösungsstrategie für Multiple-Choice-Fragen: Lesen Sie immer alle Antwortmöglichkeiten, bevor Sie ankreuzen. Achten Sie auf Signalwörter wie „immer“, „nie“ oder „ausschließlich“ — solche Absolutaussagen sind häufig falsch. Bei Unsicherheit hilft das Ausschlussverfahren: Streichen Sie offensichtlich falsche Optionen und entscheiden Sie zwischen den verbleibenden.

Offene Fragen – worauf die IHK achtet

Offene Fragen verlangen eine eigene Formulierung statt eines Kreuzes. Hier zählt Präzision: Die IHK erwartet die korrekten Fachbegriffe aus den Rechtsquellen. Zwei typische Beispiele:

Beispiel 3 — Arbeitsrecht: „Nennen Sie drei Pflichtangaben, die ein Arbeitsvertrag für einen angestellten Fahrer nach dem Nachweisgesetz enthalten muss.“

  • Beginn des Arbeitsverhältnisses
  • Arbeitsort (oder Hinweis auf wechselnde Einsatzorte)
  • Zusammensetzung und Höhe des Arbeitsentgelts

Bewertungshinweis: Je präziser die Formulierung, desto sicherer die volle Punktzahl. Vage Umschreibungen kosten Punkte.

Beispiel 4 — Steuerrecht: „Erklären Sie den Unterschied zwischen Umsatzsteuer und Vorsteuer im Taxi- und Mietwagengewerbe.“ Erwartete Antwort (sinngemäß): Die Umsatzsteuer wird auf die erbrachten Beförderungsleistungen erhoben und an das Finanzamt abgeführt. Die Vorsteuer ist die Umsatzsteuer, die das Unternehmen selbst auf eingekaufte Waren und Dienstleistungen — etwa Kraftstoff, Fahrzeugteile oder Versicherungen — gezahlt hat. Im Rahmen der Umsatzsteuervoranmeldung wird die Vorsteuer mit der vereinnahmten Umsatzsteuer verrechnet.

Lösungsstrategie für offene Fragen: Schreiben Sie kurz, präzise und strukturiert. Nummerieren Sie Ihre Antworten, wenn nach mehreren Punkten gefragt ist. Verwenden Sie die Fachbegriffe und Rechtsquellen (PBefG, BOKraft, PBZugV) — „Versicherung“ genügt nicht, wenn die Haftpflichtversicherung gemeint ist.

Die Fahrzeugkostenrechnung – Aufbau & Beispiel

Die Fahrzeugkostenrechnung ist die größte Einzelaufgabe in Teil 2 und verkehrsträgerübergreifend der häufigste Durchfallgrund. Sie verlangt die vollständige Kalkulation der Betriebskosten eines Taxis oder Mietwagens, sauber getrennt nach festen (zeitabhängigen) und beweglichen (laufleistungsabhängigen) Kosten:

KostenblockTypische PositionenErgebnis
Feste Kosten (zeitabhängig)Abschreibung, Kfz-Steuer, Versicherung, Garagenmiete, kalkulatorischer Unternehmerlohn, kalkulatorische Zinsen€ pro Jahr → € pro Einsatztag
Bewegliche Kosten (laufleistungsabhängig)Kraftstoff, Öl/Schmierstoffe, Reifen, Reparaturrücklagenct pro km

Ein vereinfachtes Rechenbeispiel zeigt die Logik. Ausgangsdaten: Anschaffungspreis 35.000 € netto, Nutzungsdauer 5 Jahre, Restwert 5.000 €, Jahresfahrleistung 60.000 km, 250 Einsatztage pro Jahr.

Feste Kosten (Auszug): Abschreibung (35.000 − 5.000) ÷ 5 = 6.000 €/Jahr; Kfz-Versicherung 2.400 €/Jahr; Kfz-Steuer 200 €/Jahr; Garagenmiete 1.200 €/Jahr. Feste Kosten gesamt (Auszug): 9.800 €/Jahr ÷ 250 Tage = 39,20 €/Tag.

Bewegliche Kosten (Auszug): Kraftstoff 8 l/100 km × 1,65 €/l = 13,20 ct/km; Reifen 2,50 ct/km; Reparaturen 3,00 ct/km. Bewegliche Kosten gesamt (Auszug): 18,70 ct/km.

Dies ist ein bewusst vereinfachtes Beispiel. Die vollständige Prüfungsaufgabe enthält weitere Positionen — kalkulatorischer Unternehmerlohn, kalkulatorische Zinsen, Öl und Schmierstoffe — sowie einen Zuschlag für das Unternehmerrisiko. Die häufigsten Fehler sind keine Rechen-, sondern Strukturfehler: vergessene Positionen oder vertauschte feste und bewegliche Kosten.

Welche Sachgebiete kommen besonders häufig vor?

Die Prüfungsordnung gewichtet die Sachgebiete unterschiedlich — diese Anteile gelten bei allen Verkehrsträgern gleich:

SachgebietAnteil am PrüfungsstoffTypische Fragen
Kaufmännische und finanzielle Führung des Unternehmens35 %Umsatzsteuer, Gewerbesteuer, Buchführungspflichten, Fahrzeugkostenrechnung
Recht25 %Taxi vs. Mietwagen, Beförderungs-/Betriebspflicht, Rückkehrpflicht, Konzessionserteilung (PBefG), Fahrzeugausstattung, Taxameter, Aushangpflichten (BOKraft), Arbeitsverträge, Arbeitszeitgesetz, Sozialversicherung
Technische Normen und technischer Betrieb15 %Fahrzeugtechnik, Wartung, technische Vorschriften
Straßenverkehrssicherheit, Unfallverhütung, Umweltschutz15 %StVO, StVZO, Fahrerlaubnis, Verkehrssicherheit, Umweltzonen, Abgasnormen
Grenzüberschreitender Verkehr10 %Grenzüberschreitende Beförderungen und die dafür nötigen Genehmigungen

Den größten Stoffanteil hat mit 35 % die kaufmännische und finanzielle Führung — dazu gehört auch die Fahrzeugkostenrechnung —, gefolgt vom Recht mit 25 %. Auf diesen beiden Sachgebieten sollte der Schwerpunkt der Vorbereitung liegen.

Typische Prüfungsfallen

Einige Themen werden regelmäßig falsch beantwortet, weil eine verbreitete Alltagsannahme nicht der Rechtslage entspricht. Diese Fallen kennen Sie am besten vorab:

FalleFalsche AnnahmeRichtig
Rückkehrpflicht„Gilt für Taxen und Mietwagen“Gilt nur für Mietwagen (§ 49 Abs. 4 PBefG) — Taxen haben stattdessen die Bereithaltungs-/Betriebspflicht
Beförderungspflicht„Gilt für alle Personenbeförderer“Gilt nur im Taxiverkehr — Mietwagenunternehmer können Aufträge ablehnen
Tarifpflicht„Uber-Fahrer unterliegen dem Taxitarif“Der Mietwagenverkehr hat keine Tarifbindung — Preise werden frei vereinbart
Fachkundeprüfung„Es gibt eine eigene, leichtere Prüfung für Mietwagen“Identische Prüfung für Taxi und Mietwagen nach PBZugV
Feste vs. bewegliche Kosten„Kraftstoff ist ein fester Kostenpunkt“Kraftstoff ist eine bewegliche (laufleistungsabhängige) Kostenposition
Taxameter vs. Wegstreckenzähler„Beides ist dasselbe“Das Taxameter ist nur im Taxi vorgeschrieben; Mietwagen nutzen einen Wegstreckenzähler

Besondere Warnung: Die Abgrenzung zwischen Taxiverkehr (§ 47 PBefG) und Mietwagenverkehr (§ 49 PBefG) ist eines der beliebtesten Prüfungsthemen. Wer Beförderungspflicht, Tarifbindung, Rückkehrpflicht und Bereithaltung sicher zuordnet, holt hier zuverlässig Punkte.

Lösungsstrategie: So gehen Sie die Prüfung an

Ein klares Zeitmanagement entscheidet mit über das Ergebnis. Für Teil 1 (rund 35 Fragen, 60 Minuten) hat sich ein Vorgehen in zwei Durchgängen bewährt:

PhaseVorgehenZeit (ca.)
1. DurchgangAlle sicheren Fragen beantworten, unsichere markieren35–40 Min.
2. DurchgangMarkierte Fragen bearbeiten, Ausschlussverfahren bei Multiple Choice15–20 Min.
KontrolleAlle Fragen beantwortet? Keine leeren Felder?5 Min.

Für Teil 2 (rund 15 Fragen + Fahrzeugkostenrechnung, 60 Minuten) gilt eine andere Reihenfolge: Rechnen Sie die Kostenrechnung zuerst, solange Sie frisch und konzentriert sind.

PhaseVorgehenZeit (ca.)
Kostenrechnung zuerstSauber und strukturiert rechnen, jeden Schritt dokumentieren25–30 Min.
FachfragenDie restlichen Fachfragen in der verbleibenden Zeit bearbeiten25–30 Min.
KontrolleRechnung nochmals auf Folgefehler prüfen5 Min.

Kernregel: Die Kostenrechnung zuerst, solange Sie frisch sind. Ein Rechenfehler am Ende der 60 Minuten unter Zeitdruck ist das häufigste Scheiterns-Szenario in Teil 2. Erlaubtes Hilfsmittel ist ein nicht programmierbarer, nicht kommunikationsfähiger Taschenrechner.

Fazit

Die IHK-Prüfung Taxi und Mietwagen testet drei Dinge: Fachwissen (Multiple-Choice-Fragen), Ausdrucksfähigkeit (offene Fragen) und Rechenkompetenz (Fahrzeugkostenrechnung). Wer die Sachgebiete nach Gewichtung lernt — etwa mit einem strukturierten Lernplan über 2, 4 oder 8 Wochen —, die typischen Fallen kennt und die Kostenrechnung mehrfach mit wechselnden Zahlen geübt hat, geht mit deutlich besseren Chancen in den Prüfungstag.

Da Taxi- und Mietwagenprüfung identisch sind, lohnt sich die Vorbereitung doppelt: Mit der bestandenen Fachkunde steht Ihnen sowohl die Taxi- als auch die Mietwagenkonzession offen. Ein strukturiertes Präsenzseminar (bei uns vier Tage, ab 520 €) und ein digitaler Prüfungstrainer, der die reale Prüfungssituation mit wechselnden Zahlensätzen simuliert, sind die wirksamste Kombination.

Häufige Fragen

Sind die Prüfungsfragen für Taxi und Mietwagen identisch?

Ja. Es gibt nur eine Fachkundeprüfung nach der PBZugV, die für beide Verkehrsformen gilt. Die bestandene Prüfung berechtigt sowohl zur Taxi- als auch zur Mietwagenkonzession.

Wie viele Fragen kommen dran und wie ist die Prüfung aufgebaut?

Rund 50 Fragen plus eine Fahrzeugkostenrechnung, verteilt auf zwei schriftliche Teile an einem Tag: Teil 1 mit rund 35 Fragen (Multiple Choice und offene Fragen, 60 Minuten, 60 Punkte bzw. 40 % Gewicht) und Teil 2 mit rund 15 Fachfragen plus Fahrzeugkostenrechnung (60 Minuten, 52,5 Punkte bzw. 35 %). Dazu kommt die mündliche Prüfung mit 37,5 Punkten bzw. 25 %, sofern sie nicht entfällt.

Gibt es einen offiziellen IHK-Fragenkatalog?

Nein. Gestellt werden die Gemeinsamen Fragebogen der IHKs, die nicht veröffentlicht werden dürfen. Öffentlich sind daher nur die Sachgebiete: der DIHK-Orientierungsrahmen und die Anlage 3 der PBZugV. Wer diese beherrscht, ist auf jede Formulierung vorbereitet.

Ab welcher Punktzahl ist die Prüfung bestanden und wann entfällt die mündliche Prüfung?

Bestanden ist die Prüfung ab 90 von 150 Punkten (60 %), wobei kein Prüfungsteil unter 50 % liegen darf. Die mündliche Prüfung entfällt, wenn die 90 Punkte bereits aus den beiden schriftlichen Teilen zusammenkommen — von den 112,5 schriftlich erreichbaren Punkten sind das rund 80 %. Bleiben Sie darunter, erreichen aber in beiden Teilen mindestens 50 %, folgt eine mündliche Ergänzungsprüfung; fällt ein Teil unter 50 %, ist die gesamte Prüfung nicht bestanden.

Wie viele Punkte bringt die Fahrzeugkostenrechnung?

Die Fahrzeugkostenrechnung ist Teil des zweiten Prüfungsteils, der mit 52,5 von 150 Punkten 35 % der Gesamtwertung ausmacht. Innerhalb von Teil 2 ist sie die größte Einzelaufgabe — einen eigenen Prozentsatz nennt die Prüfungsordnung dafür nicht. Sie ist damit ein zentraler Hebel zum Bestehen.

Kommen in der Prüfung auch Fragen zu Uber und App-Vermittlung vor?

Nicht direkt zu einzelnen Plattformen, aber zur rechtlichen Einordnung des Mietwagenverkehrs — und das schließt die App-Vermittlung ein. Uber, FreeNow und Bolt laufen über die Mietwagenkonzession nach § 49 PBefG.

Ist ein Taschenrechner in der Prüfung erlaubt?

Ja. Für die Fahrzeugkostenrechnung ist ein nicht programmierbarer und nicht kommunikationsfähiger Taschenrechner zugelassen. Programmierbare oder vernetzte Geräte sind nicht erlaubt.

Wie kann ich die Fahrzeugkostenrechnung am besten üben?

Durch Wiederholung mit verschiedenen Zahlensätzen. Die Struktur der Aufgabe ist immer gleich (feste plus bewegliche Kosten plus Unternehmerrisiko), nur die konkreten Zahlen ändern sich. Üben Sie die Rechnung mindestens 5- bis 10-mal mit unterschiedlichen Werten.

Fragen liest man nicht, man übt sie

Der Digitale Prüfungstrainer enthält prüfungsnahe Aufgaben zu genau diesen Fragetypen, jede mit Erklärung — samt Prüfungssimulation unter Zeitdruck.

Digitaler Prüfungstrainerab 30 €je nach Zugangsdauer, einmalig
Angebot & Termine ansehen

Passt nicht? Präsenzseminar oder Verkehrsleiter-Akademie ansehen.

Weiterführend